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Einführung von Pastor Theo van Doornick als Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St.Vincentius Dinslaken.
Am Sonntag, den 09.09.2007, wurde unser Pastor Theo van Doornick in einer Festmesse von Dechant Josef Leenders offiziell in sein neues Amt als Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St.Vincentius Dinslaken eingeführt. Er war zuvor 18 Jahre Pfarrer unserer Gemeinde Heilig Blut Dinslaken, die zusammen mit den Gemeinden St. Johannes Eppinghoven und St. Vincentius die neue Gemeinde St. Vincentius Dinslaken bilden. siehe auch Gottesdienste
Grußworte sprachen: Bürgermeisterin Sabine Weiss, Pfarrer Ronny Schneider von der evangelischen Nachbargemeinde, Father Andrew Campbell, Pastor von der Partnergemeinde „Good Sherpherd“ in Tema, Ghana Christian Galatanu, Leiter der Caritas in Roman, Rumänien Helmut Ochtrup vom Pfarrgemeinderat und Willi Tenhonsel vom Kirchenvorstand
Nach der Festmesse startete das Pfarrfest „rund um St. Vincentius“ mit Musik von der Riverside Jazzband und den Fud‘ies, Tanzeinlagen unserer Kindergartenkinder, einer Theateraufführung unserer Jugend sowie Spiel und Spaß für die Kinder, wie Bimmelbahn, Streichelzoo, Hüpfburg und vieles mehr. Darüber hinaus gab es eine große Auswahl von Essen und Getränken
Heinz Herlitz
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Die nicht gekennzeichten Bilder sind Privataufnahmen.
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Zu einigen Fotos gibt es Erläuterungen, hierzu den Cursor ins Bild stellen.
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Ein Pastor „zum Anfassen“ zieht in seine neue Wohnung
Nach einem kleinen Abschiedsumtrunk wurde unser Pastor Theo van Doornick am Freitag, 20. Juli 2007 auf einem Traktor, begleitet von Polizei, einer Motorradeskorte und vielen jungen und alten Pfarrmitgliedern, zu seiner neuen Wohnung, Dinslaken Gartenstraße, gebracht. .
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Danke Pastor Theo van Doornick
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Vor 18 Jahren kam Theo van Doornick als neuer Pfarrer in die Gemeinde Hl. Blut. Voller Tatendrang und Energie, vielen Ideen und kräftigen Händen, die auch anpacken. Von seiner Begeisterung für gelebten Glauben zum Anfassen, ließen sich die Menschen hier anstecken. Die im wahrsten Sinne des Wortes „offene Tür“ im Pfarrhaus, die gelungene Art Bitten auszusprechen und die positive Einstellung Aufgaben entgegenzutreten macht Anderen Mut mitzutun. Am Sonntag, den 20. Mai 2007 haben wir Ihm dafür Danke gesagt. Mit der Heiligen Messe und anschließendem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim haben wir diesen Tag begangen. Die Mitglieder des Gemeindebezirkes Hl. Blut haben ihm als Geschenke das gemeinsame Gebet, einen wundervollen Strauß Rosen, ein Gästebuch mit vielen Grüßen und Wünschen, ein Messgewand mit Stolen und ein Mantelgewand gebracht. Nachfolgend einige Fotos von diesem Tag und ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diesen schönen Tag.
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Würdigung Pastor Heinrich Küsters
,Am Freitag vor Palmsonntag wurde der Gründungspastor von Heilig Blut, Pfarrer Heinrich Küsters, in Walbeck bei Geldern, seinem letzten langjährigen Wohnort, unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Im 86. Lebensjahr war er eine Woche zuvor, in den Morgenstunden des 31. März überraschend gestorben. Säen, pflanzen und wachsen lassen, so können wir seine Lebensmelodie überschreiben. Im Hagenbezirk, wo bis 1963 noch weitestgehend Ackerland war, hat er mit Unterstützung vieler Menschen seiner Gemeinde Heilig Blut die Kirche, das Pfarrheim, den Kindergarten und das Pfarrhaus gebaut, ja die Saat des Glaubens ausgestreut und die bis heute lebendige Gemeinde gegründet. Seine Handschrift trägt u.a. auch der theologische Entwurf der Heilig-Blut-Kirche, die ausgehend vom II. Vatikanischen Konzil Kirche als „Volk Gottes unterwegs vergegenwärtigt. Säen, pflanzen und wachsen lassen: Wie oft sah man „Heinrich“ – wie er liebevoll untereinander bezeichnet wurde – rund um die Kerngebäude von Heilig-Blut in den Beeten und Parzellen stehen und sich kümmern um gutes Wachstum und Gedeihen der Blumen, Stauden und Gehölze. Säen, pflanzen und wachsen lassen: Still, wie er gelebt hat, ist er auch gestorben: Am Donnerstagnachmittag war er in seinem Garten in Walbeck und hat die Beete bearbeitet und die Frühsaat eingebracht. Am Abend nahm er an der Hl. Messe der Gemeinde teil, nahm nach getaner Arbeit ein Bad, gab – wie jeden Abend – Frau Dickerboom, seiner Haushälterin, den Abendsegen und begab sich dann zu Bett. Und in den Morgenstunden des Freitag hat Christus ihn, seinen treuen Pastor, zu sich heimgerufen.. Eine seiner tiefen Lebenserfahrungen hat er in seinem Totenbrief festgehalten; es ist zugleich ein Wort aus dem Epheserbrief: „Gott ist reich an Erbarmen“. Am 17. Dezember 2005 durften wir mit ihm das Goldene Priesterjubiläum feiern. Im Laufe dieses Festes gab er einige seiner lebendigen und berühmten „krummen Verse“ zum Besten, dieses Mal nachdenkliche biographische Notizen unter der Überschrift: „Goldene Rückschau“, die nun als eine Art Lebensdank ein beeindruckendes Glaubenszeugnis unseres lieben Pastors darstellen.
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Das Herz hab Christus ich geweiht,
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als „Heil!“ die Jugend schrie.
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Und in der langen Lebenszeit
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hat das gereut mich nie.
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Es griff nach mir des Staates Macht.
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Erst Arbeitsdienst, dann wenig später
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Ward ich Soldat, ganz ungefragt,
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war Wehrmachtssanitäter.
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Als alles ging zu Ende dann,
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zertrampelt war die Saat,
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die jahrelange Not begann,
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umzäunt von Stacheldraht.
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Das Herz war wund, doch blieb es frei,
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gelähmt in vielen Fragen.
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Es unterdrückte Wut und Schrei
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Und wurde still im Klagen.
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Nach Not und Elend, gottgegeben
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Die Nacht ward wieder licht.
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Die Freiheit brachte neues Leben.
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Der Herr verließ mich nicht.
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Der Priester gerne tätig war
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In diesen fünfzig Jahren.
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„Gemeindedienst“ und „am Altar“
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wie Höhepunkte waren.
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Beurteilt war ich viel zu gut,
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ich kann mich nicht beklagen.
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Doch Anerkennung machte Mut.
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Laßt mich noch „Danke!“ sagen.
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Das Herz hab früh ich eingesetzt,
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als „Heil!“ die Jugend schrie.
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Auch wenn ich manchmal war gehetzt:
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Gereut hat es mich nie.
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Heinrich Küsters, 17.12.2005
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Theo van Doornick, Pastor.
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Wir als Gemeinde sind Pastor Heinrich Küsters zu großem Dank verpflichtet und werden sein Andenken in Heilig Blut lebendig und in Ehren halten. Eines der letzten Fotos – entstanden im Zusammenhang mit seinem Goldenen Priesterjubiläum in seiner Wohnung in Walbeck – zeigt ihn zuversichtlich lachen und ein Bild „seiner“ Heilig-Blut-Kirche halten. Es stand während des Gedenkgottesdienstes am Palmsonntag in unserer Kirche und wird einen schönen Platz in unserem Pfarrheim erhalten.
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